Weichmacher in Fußböden

Weichmacher in Fußböden


Neue Möbel, Wandfarben, Baustoffe oder Fußböden – in Wohnungen kann sich einiges an
Schadstoffen zusammenbrauen. Dabei ist der Duft des Neuen oft ein klares Indiz für
Schadstoffe, die die Innenraumluft der Wohnung stark belasten können. Verantwortlich
dafür können flüchtige organische Verbindungen sein, die sogenannten Total Volatile
Organic Compounds (TVOC). „Neuer Fußboden im Wohnumfeld von Schwangeren erhöht
deutlich das Risiko von Kleinkindern, im ersten Lebensjahr an Atemwegsbeschwerden zu
leiden“ – so eine Pressemitteilung des Leipziger Helmholtz Institutes, Zentrum für
Umweltforschung.


Laut einer Pressemitteilung des SWR „Neuer Fußboden macht Neugeborene krank“, die
sich auf das Helmholtz Institut bezieht, ist mit einem neuen Fußboden „das Risiko im
ersten Lebensjahr eine Atemwegserkrankung zu bekommen ca. fünf Mal höher.
Auch das Umweltbundesamt (UBA) äußert sich in einer Broschüre zu Bodenbelägen, die
gesundheitsschädliche Ausdünstungen aufweisen können: „Großflächig verlegte Produkte
wie Tapeten, Teppichböden oder flexible Bodenbeläge können wegen ihrer großen
Oberfläche erhebliche Mengen von Schadstoffen abgeben.“


Das UBA kommt zu der Feststellung, „die Freisetzung der Weichmacher aus Weich PVC ist
nicht zu verhindern.“ Es „plädiert daher ... für einen schrittweisen Ersatz des Weich-PVC
mit alternativen Kunststoffen ...Verbrauchern stehen bei bestimmten Verwendungen –
wie Bodenbelägen – auch andere Werkstoffe, zum Beispiel Fliesen, Holz oder Teppich zur
Verfügung.“

Was ist im Renovierungsfall also zu tun? Wem oder was kann man vertrauen? Die Lösung
liegt in altbewährten keramischen Fliesen. Sie bestehen hauptsächlich aus gebranntem
Ton – einem zu 100 Prozent natürlichen Rohstoff. Vor allem aber sind Keramikfliesen
nachweislich vollkommen frei von schädlichen Ausdünstungen, und auch die für die
Verlegung verwendeten Spezialkleber und Fugenmörtel der Klasse EC1+ sind
emissionsfrei. Das heißt, sie setzen keine flüchtigen organischen Verbindungen frei und
beeinträchtigen daher die Raumluft nach der Verarbeitung nicht. Außerdem verfügen sie
über eine geschlossene Oberfläche, sodass sich weder Pollen und Milben noch Bakterien
oder Hausstaub auf ihnen einnisten oder entwickeln können. Das macht sie zu nicht nur
zu einem pflegeleichten, sondern auch hygienischen Belag, der daher besonders für
Ungeborene, Babys, Krabbelkinder und auch Allergiker ideal ist.

 

Auch bei der Reinigung und Pflege sind Keramikfliesen sehr wohngesund und anwenderfreundlich, denn bei geringen Verschmutzungen reicht im privaten Haushalt bereits lauwarmes Wasser, um
Schmutz zu beseitigen. Mehr Informationen zum wohngesunden Boden- und Wandbelag
erhält man unter www.gesundes-wohnen-mit-keramik.de